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Ausstellung Kulturmühle Perwenitz 2018
Ausstellung Kulturmühle Perwenitz 2018

 

In den Bildern scheint etwas sehr Elementares des Daseins, des Lebens schlechthin auf: der die Welt konstituierende fließende Zusammenhang von Ordnung und Ungeordnetem, von stabilen und harten Eindeutigkeiten und fließendem Zufall.

Die Malerei ist aber nicht die Ausformulierung eines abstrakten Programms, sondern findet in einem sinnlich getragenen, ständig wertenden, die Raumverhältnisse, Zwischenzustände und Farbwirkungen beurteilenden Prozess statt.

Das Bedrohliche, Destruktive – das Zerfließende, sich Auflösende, das Ungewisse, das Fast-Schon aber Noch-Nicht – gehören dabei ebenso zur atmosphärischen Grundlage wie das Aufbauende, Konstruktive, das streng Gliedernde. Die Bilder sind in einem herben Sinne schön, nie langweilig, unlebendig. Sie sind Momente des Überganges mit einer inneren Tendes des Widerstehens gegen die völlige Diffusheit der endgültigen Auflösung.

Ihre Wirkung ist eine dominant sensorische, sinnlich erlebnishafte. Sie stellt sich her über die anschauliche Unmittelbarkeit lebendiger, in sich konsistenter Malerei.

Bernd Rosner (Auszug)